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Superfood Haferflocken – groß oder klein, zart oder kernig?

In ihrem neuen Blog-Beitrag teilt Elke Schulenburg nicht nur ihre Leidenschaft für Haferflocken, sie erklärt uns auch die Unterschiede der einzelnen Flocken und gibt viele Anwendungstipps. Wieder mit dabei: leckere, glutenfreie Rezepte.

Für welche Sorte ihr euch auch entscheidet: Die Haferflocken vom Bauckhof sind immer aus dem vollen Korn in feinster Bio- oder Demeter-Qualität. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe bringt der Hafer von Natur aus mit. Die aus ihm gewalzt  Flocken punkten mit hohem Eiweißgehalt, Ballaststoffen sowie vielen Vitalstoffen.

Wichtig für uns Glutensensible und Zölis ist, dass es viele köstliche Haferflocken-Produkte auch zertifiziert glutenfrei gibt. Wir brauchen uns beim täglichen Haferflockenverzehr also keine Sorgen um unsere Gesundheit zu machen.  Ich finde, Haferflocken sind in der Küche und in unserer Müslischale unverzichtbar.

Ach ja, das muss ich noch erwähnen: Die glutenfreien Kleinblattflocken gibt es jetzt auch im praktischen, preiswerteren 1-kg-Beutel. Diese Größe ist auch die meist gebrauchte im Küchenalltag, oder? Eine begrüßenswerte Idee, um Verpackungsmüll einzusparen.

Vier Sorten Haferflocken für viel Kreativität in der Küche

Alle Haferflockenvarianten haben zwar dieselbe Basis, sind aber unterschiedlich in ihrer Stärke und Konsistenz.

Für Großblattflocken werden die ganzen Haferkörner schonend ausgewalzt. Dadurch sind sie herrlich kernig und für alle Rezepte geeignet, bei denen mehr Biss erwünscht ist, z. B. für Brot, Cookies, Streusel, Müsli und Granola.

Für Kleinblattflocken werden die Körner erst geschnitten und dann ausgewalzt. Sie quellen schneller auf und sorgen dafür, dass Gebäck besonders locker und luftig wird. Ich verwende sie gern für Brot, Bratlinge, Kekse, Hafer-Crunchy, Müsli oder Smoothies.

Für die Zartblattflocken wird das geschnittene Korn ganz besonders dünn ausgewalzt, was sie extra zart und weich macht. Das gibt ein feineres Mundgefühl und der nussige Hafergeschmack kommt besonders gut zur Geltung. Sie finden ihren Einsatz beim Binden von Suppen und Bratlingen, Porridge, Smoothies und beim Backen.

Das Geheimnis der Bauckhof Porridgeflocken liegt in einer Flockenzusammenstellung aus allen 3 Sorten und einer vierten speziellen Porridgeflockenqualität. Diese Mischung verleiht dem „Hot Hafer“ seine zarte Cremigkeit. Je nach Porridge-Sorte (Natur, Beere, Apfel-Zimt, Früchte …) wird die Mischung für das perfekte Porridge individuell zusammengestellt.

Und was macht ihr aus Haferflocken?

Lasst euch von meinen Ideen inspirieren und entdeckt die Haferflockenvielfalt. Denn egal, ob süß oder herzhaft zubereitet, sie sind echte Alleskönner, die vieles gesund aufpeppen können.

  • Ein Hafer-Müsli geht immer, ob nun mit frischen oder getrockneten Früchten, mit anderen Flocken und Cerealien, mit Nüssen, Joghurt, Milch oder Hafermilch. Probier auch mal die köstlichen fertigen Müslikreationen wie Schokomüsli, Früchtetraum oder Crunchy aus.
     
  • Porridge ist eine besonders bekömmliche und leckere Haferflockenvariante, denn ein warmes Frühstück ist der perfekte Start in den Tag. Man kann sich Porridge mit Bananen, geschroteten Goldleinsamen, Kokosflocken, Sonnenblumenkernen und Zimt zu leckeren Varianten verfeinern. Hier empfehle ich wärmstens die Porridge-Vielfalt von Bauckhof: Neutral, mit leckeren Kakaonibs oder Datteln - sie schmecken alle köstlich und sind schnell zubereitet. Mein Porridge toppe ich mit frischen Früchten der Saison, da ich die cremig-heiß/fruchtig-kalt Kombination sehr gern mag.
     
  • Overnight-Oats sind eine tolle Idee für die kleine Mahlzeit, die man problemlos vorbereiten kann. Sie sind ideal zum Mitnehmen für unterwegs.
  • Schon unsere Großmütter wussten, dass ein einfacher Haferschleim jeden gereizten Magen beruhigen kann. Für diesen Magenschmeichler-Brei empfehle ich euch die neutrale Porridgemischung oder das Zartblatt.
     
  • Diabetiker und alle, die eine Gewichtsreduktion anstreben, profitieren von einer Haferflocken-Diät. Ballaststoffe, darunter Beta-Glucane, helfen dabei, den Blutzuckerspiegel im Zaum zu halten.
     
  • Smoothies bekommen eine feine Textur, werden sättigender und vitalstoffreicher, wenn man einige Löffel Haferflocken mitmixt.

Das im Hafer enthaltene Eisen wird besser von unserem Körper verwertet, wenn wir die Flocken mit Vitamin C kombinieren. Frisches Obst passt also perfekt zu Porridge, Müsli und Smoothie.

  • Ich nehme zarte Haferflocken gern zum Binden von vegetarischen und veganen Bratlingen, Frikadellen, Suppen und Gemüsepfannen.
     
  • Fisch und Gemüse schmecken prima mit einer zarten Haferflockenpanade.
     
  • Angeröstet schmecken Haferflocken super nussig als Topping auf Salat oder Suppe. Probiert die crunchige Variante auch mal im Müsli, Porridge oder Brot, denn die sanften Röstaromen geben einen besonders feinen Geschmack. Einfach die Flocken in einer Pfanne bei sanfter Hitze rösten, bis sie duften.
     
  • Karamellisiert man die großen Flocken mit etwas Zucker oder Honig, entsteht ein grandioser Krokant, mit dem ihr ein tolles Topping auf Obstsalat, Eis oder Quarkspeise zaubern könnt.
     
  • Haferflocken sind in jeder Backstube eine Bereicherung in Brot, Brötchen, Kuchen, Plätzchen, Müsliriegel, Streusel, Tartes oder Pizza. Als Inspiration folgt gleich ein Hafer-Knusper-Keks Rezept. Das Rezept könnt ihr auch als kernigen Boden für einen Käsekuchen verwenden oder gleich ausprobieren für die kleinen Dessertschalen.
     
  • Zum Brotbacken gibt es leckere Fertigmischungen auf Haferflocken-Basis im Bauckhof-Angebot. Besonders gern mag ich das kernig-saftige Wunderbrot. Aber auch Krusten-, Mühlen- und Haferbrot haben es verdient, probiert zu werden.

 

Mein Tipp für weitere Rezeptideen: Schaut einmal in das kleine Haferrezeptheft hinein. Die vielfältigen Rezepte und tollen Fotos werden euch ebenso begeistern wie mich. Unbedingt ausprobieren solltet ihr die fruchtigen Aprikosen-Kokos-Energiekugeln. Sogar ein Rezept für selbst gemachte Hafermilch gibt es.

Heute habe ich ein super leckeres Rezept für Hafer-Knusper-Kekse aus Haferflocken für euch vorbereitet. Und für diejenigen, die es anspruchsvoll mögen, noch eins für kleine Dessert-Schälchen zum Mitknuspern: Gefüllt mit einer fluffigen Mascarpone Creme und frischen Erdbeeren. Grundlage sind hier die Hafer-Knusper-Kekse. Die Schälchen könnt ihr auch wunderbar mit Obstsalat, Eis oder jeder anderen Creme füllen und sie als Dessert oder zum Kaffee reichen.

Wenn ich das nächste Mal für euch schreibe, dreht sich alles um Hafermehl. Ich hoffe, ihr seid wieder dabei. Ein köstliches Haferbrot wartet auf euch.

Genießt die herrlichen Sommertage und bleibt gesund :)

Eure Elke

 

Bei Fragen erreicht ihr mich über den Kontakt meines Blogs: www.elke-schulenburg.de

Portraitfoto: Jana Köster j.k_foto