Ackerbau

Nachhaltige Bewirtschaftung unserer Ackerböden

Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft, die mit absehbar endlichen Rohstoffen (Phosphor, Kali) Höchsterträge von ihren Äckern holen versuchen wir hier an den Standort angepaßten, nachhaltigen Ackerbau zu betreiben. Eine zentrale Bedeutung spielt in diesem Kontext die Viehhaltung aus unserem Betrieb. Der relativ schnell wirksame Mist von Schwein und Rind wird ergänzt durch den sehr stabilen Festmist aus dem Kuhstall. Dieser führt zu einem langsamen Humusaufbau. Auch in diesem Zusammenhang ist der Demeter-Verband vorbildlich, denn er schreibt als einziger seinen Betrieben vor, Tiere und im speziellen Wiederkäuer zu halten, damit sie die Felder mit dem eigenen organischen Dünger versorgen können.
Eine Vielzahl von verschiedenen Kulturen werden zu einer Fruchtfolge zusammengeführt, die für den Boden und für die Qualität der Produkte in hohem Maße positiv wirkt. Keine Mais-Monokultur, sondern eine ausgewogene Mischung aus Blatt-, Halm- und Hackfrüchte ist die Grundlage für unseren biologisch-dynamischen Betrieb. Folgende hat sich seit einigen Jahren hier bewährt und wird durch einen Flächenausweitung gerade etwas verändert:
  1. Kleegras
  2. Kleegras
  3. Kartoffeln
  4. Wintergtreide
  5. Landsberger Gemenge
  6. Gemüse
  7. Sommergetreide

Zwischenfruchtanbau

Vor wichtigen und anspruchsvollen Kulturen, wie Gemüse bauen wir  Pflanzen an, die den Boden tief durchwurzeln und durch ihr schnelles und üppiges Wachstum Unkräuter unterdrücken können. Die Leguminosen sind in der Lage an ihren Wurzeln in Knöllchen Luftstickstoff anzulagern, zu speichern, um es dann der folgenden Kultur zur Verfügung zu stellen. Die Kartoffeln und das Gemüse können davon profitieren und danken es uns mit guten Erträgen. Die Bitterlupine ist eine Kultur, die beides kann. Sie wurzelt in normalen Jahren mehrere Meter tief, holt bereits ausgewaschene Nährstoffe wieder nach oben und sammelt an ihren Wurzeln erstaunliche Mengen an Stickstoff.