Bauckhof Mühle | Einkaufspolitik

Regional, fair, transparent: Nachhaltige Einkaufspolitik

Es gibt rund 140 Bauckhof-Produkte, für die wir eine Vielzahl an unterschiedlichen Rohstoffen von A wie Apfel bis Z wie Zuckerrübe benötigen. Bei der Beschaffung achten wir auf kurze Transportwege, transparente Strukturen, faire Erzeuger und langjährige Partnerschaften – kurz, eine nachhaltige Einkaufspolitik.

Wir pflegen langfristige und verlässliche Beziehungen zu den landwirtschaftlichen Betrieben, die uns mit ihren Rohwaren in Bio- und Demeter-Qualität beliefern.

Für heimisches Getreide wie Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer betreiben wir Vertragsanbau mit regionalen Erzeugergemeinschaften sowie ungebundenen Landwirten. Hierdurch möchten wir dazu beitragen, die biodynamische Landwirtschaft zu erhalten und auszubauen.

Mehr zum Vertragsanbau

 

Nicht alles wächst in Norddeutschland

Rohstoffe wie Kichererbsen, Soja und Reis sind aus deutscher Landwirtschaft nicht erhältlich. Trotzdem bemühen wir uns unsere Transportwege so kurz wie möglich zu halten und kaufen lieber die nahen und oft teureren Rohstoffe als die günstigeren aus weiter Ferne. Als EMAS-zertifizierter Betrieb verpflichten wir uns schließlich dazu, Energie zu sparen und möglichst umweltschonend einzukaufen.

Zudem arbeiten wir kontinuierlich daran, enge Beziehungen zu den Erzeugern vor Ort aufzubauen, um einen besseren Einblick über deren Handeln zu erhalten. Die international vernetzten Lieferketten erfordern von uns zunehmend die Übernahme von Verantwortung für die Bedingungen, unter denen die Mitarbeiter von Erzeuger- und Verarbeitungsbetrieben in sogenannten Schwellen- und Entwicklungsländern leben und arbeiten.

Unter dem Stichwort “Social Sourcing” bemühen wir uns, keine Waren aus unsicheren Herkünften zu beziehen und uns somit für verbesserte Arbeitsbedingungen einzusetzen.

Wir orientieren uns in solchen Ländern an der Bewertung durch Internationale Organisationen wie ILO (International Labour Organisation), Wirtschaftsinitiativen oder Multi-Stakeholder-Programmen wie zum Beispiel BSCI (Business Social Compliance Initiative) oder SA8000 (Social Accountability). Diese Organisationen haben sich auf im Wesentlichen übereinstimmende Inhalte für Sozialstandards verständigt. Sie sind als Basis für ein faires Miteinander in den Wirtschaftsbetrieben anerkannt. Auf dieser Basis wählen wir die Partner aus.